Der Stadtteil

Donnerschwee ist alt, fast so alt wie Oldenburg selbst. 1237 taucht der Name des Dorfes „Thonerswe“ zum ersten Mal in Urkunden auf – genauer gesagt der Name des Ritters Gerardus Thonerswe. Der Name wandelte sich von Thonerswe, zu Donreswe und Donnerschwede zum heutigen Donnerschwee.

Im Mittelalter war Donnerschwee ein Eschbauerndorf vor den Toren der Stadt Oldenburg. In Richtung Donnerschwee wuchs Oldenburgs Stadtgrenze ständig und begann das Dorf mehr und mehr aufzusaugen. Die Bevölkerungszahl schoss in die Höhe. Lebten um 1815 etwa 200 Menschen in Donnerschwee, waren es 100 Jahre später schon 3278 – inklusive der Soldaten in der 1881 erbauten Kaserne, dessen Hauptgebäude der Thomasblock war. Zu Oldenburg gehört es allerdings erst seit 1933.

Sucht man den Mittelpunkt von Donnerschwee, dann findet man ihn am alten Wasserturm, dem Wahrzeichen des Stadtteils. Ungefähr auf halber Strecke zwischen Hunte und Kaserne gelegen, errichtet 1896, versorgte er lange Zeit die Stadt mit Wasser. Heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel.

  • Der Stadtteil liegt im Nordosten Oldenburgs
  • Im Süden begrenzen ihn die Bahn und die Hunte,
  • im Norden die Nordtangente,
  • im Osten nur die Stadtgrenze Oldenburgs und
  • im Westen die Nadorster Straße.

Betritt man den Stadtteil über den Pferdemarkt und folgt der Donnerschweer Straße, finden sich schnell die ersten Gegensätze. Im Osten die Bahn und der Ringlockschuppen. Gegenüber liegen schicke Stadtwohnungen und Orte, die zum Speisen einladen. Schon wenige Meter weiter trifft man auf das Gelände der Weser-Ems-Hallen. Messen, Sportereignisse und natürlich der Kramermarkt, oft pulsiert hier das Leben in Oldenburg und Donnerschwee wird zum Mittelpunkt des Stadtlebens.

Foto von NewPapillon. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Prägend für Donnerschwee sind aber auch die vielen Schulen im Stadtteil. Die Bundesfachschule für Elektro- und Informationstechnik ist hier beheimatet ebenso wie die Fachlehranstalt für das niedersächsische Friseurhandwerk, die Fachschule für das raumausstattende Handwerk oder das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung.

Ob durch die vielen Hochschulen und Universitäten oder weil alle Oldenburger es lieben, Fakt ist:
Das Fahrrad ist das beliebteste Verkehrsmittel der Oldenburger. Nach einer Untersuchung des VCÖ 2013 gehört Oldenburg zu den fahrradfreundlichsten Städten Europas, was den Anteil des Fahrrads am Alltagsverkehr betrifft. Etwa 43 Prozent der Wege der Einwohner werden hier mit dem Rad zurückgelegt

Beim Bummel durch die Donnerschweer Straße fallen sie einem sofort ins Auge:
Die Restaurants, Kneipen und Bistros, die sich im Viertel angesiedelt haben. Einige von ihnen begleiten ihre Stammgäste schon eine lange Zeit, manche sind erst neu hinzugekommen. Von modern bis urig ist alles dabei, je nachdem in welcher Stimmung man sich im Moment befindet und welche Gelüste das eigene Wohlbefinden verlangt.

Der Thomasblock liegt sehr zentral und familienfreundlich. Mit den Buslinien 309 und 314 sind sie in wenigen Minuten in der Innenstadt von Oldenburg. Der Hauptbahnhof mit guten Zugverbindungen in alle Hauptstädte Deutschlands ist 1,7 km entfernt.

Rund 90 Fachgeschäfte der Einkaufsgalerie Schlosshöfe erreichen sie nach 2,7 km. Für den täglichen Lebensmittelbedarf finden Sie Discounter in 400 bis 600 m Entfernung. Eine Kita befindet sich auf dem Gelände in 300 m Entfernung.

Zur Grundschule Donnerschwee sind es 950 m zu Fuß oder man nimmt den Bus 314 bis vor die Tür. Die IGS Hochheider Weg ist 1,6 km entfernt und mit dem Bus 309 in 6 Minuten zu erreichen. Ein Gymnasium befindet sich in der Alexanderstraße in 3 km Entfernung. In einem Umkreis von 1 bis 4,9 km Radius befinden sich die Fachhochschulen und Universitäten.

Am Wochenende sind Sie in nur wenigen Minuten auf der Nordtangente K347 und nach nur 38 km befinden Sie sich an der Nordsee beim Jadebusen.

Sind Sie mehr an Sport oder Fitness interessiert, so finden Sie in wenigen Gehminuten viele ansprechende Angebote.